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Kurzes Herbstgedicht

Herbstlaub

Herbstlaub


Herbst
© Manfred Schröder

Die Blätter sind schon braun gerändert
und raue Winde wehen kalt.
Vieles hat sich schon verändert
und das Jahr wird alt.

***

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Herbstmorgen im Oktober

Herbstmorgen im Oktober
© Manfred Schröder

Wie ruhig und so stille
der Nebel steht in halber Höh.
Verzaubert sind die Felder
und der nahe See.

Behutsam meine Schritte;
der Pfad ist kaum zu seh’n.
Einen Raben hör ich rufen;
traumhaft im Nebel zu geh’n!

***

Früher Herbst

Früher Herbst
© Claudia Duhonj-Gabersek

Die Sommerlaune hielt nur kurz,
denn früher Herbst schickt mit viel Wind
den ersten großen Wettersturz,
die Nacht wird kalt, der Tag nur lind.

Der erste Tee ist aufgebrüht,
ernster erscheinen die Gesichter.
Die Blumenpracht ist halb verblüht,
und in den Zweigen wir es lichter.

Schon kreist die erste Vogelschar,
ein wenig noch, dann geht’s gen Süden,
wer gestern Nesthocker noch war,
übt nun den Flug ohne Ermüden.

Der Herbst zieht ein mit forschem Schritt.
Was unbeschwert und heiter war,
der Sommer nimmt es wieder mit.
Auf Wiedersehn im nächsten Jahr.

***

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Besuch im Herbst

Besuch im Herbst
© Patricia Koelle

Erinnerung legt unsichtbare Bilder
uns flüchtig auf die herbstlich kühlen Gleise
ich kenne deinen Schritt schon aus der Ferne
du trittst für alles ein auf deine Weise

Du hebst die Welt mir heut noch aus den Angeln -
mit deinem Lachen konntest du das immer -
hängst sie mir bunter, größer, wieder auf
gespiegelt im Septemberpfützen-Schimmer.

Der Friedhof drüben ist ein stummer Zeuge:
dort wachen steinern unvergänglich Raben
Jahrzehnte über Leben und Geschichten
die sie uns ungeniert im Voraus haben.

Ein Krokus keimt darunter schon den Frühling
Gewesenes erscheint mir wie geträumt
doch deine Stimme ist so tief vertraut
auf Goldgrund tritt der Abend lichtgesäumt.

Die alten Blätter fallen still und langsam
beim Abschied. Unsern Zeiten bleiben Reste.
Wir halten uns für einen Augenblick,
als stiegen sie so wieder an die Äste.

***

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Herbst

Herbst
© Leonore Enzmann

Der Sommer geht alsbald zur Neige,
und es leeren sich die Zweige.
Tage sind nun kürzer helle,
es naht schon der Herbstgeselle.

Und auch diese Jahreszeit
Wunder hält für uns bereit.
Blätter nun in buntem Glanz
wiegen herbstlich sich im Tanz.

Süß ist auch das Obst gereift,
übers Feld der Wind jetzt pfeift,
auf dem zwischen kurzen Stoppeln,
suchend nun die Hasen hoppeln.

Und die Windsbraut kündet an,
dass es lang nicht dauern kann,
bis der Schnee hernieder fällt
und zur Ruh sich legt die Welt.

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Das Blatt

Das Blatt
© Silvia Friedrich

Ein Blatt im Herbst vom Baume fiel,
es blieb so liegen ohne Ziel.
Der Wind bewegte es ein Stück,
das Blatt empfand es als ein Glück,
dachte es doch, es sei vorbei
mit Arbeit, Alltagseinerlei,
als es ganz früh vom Baum gesegelt.

Hatt´ Höheres nicht ihm eingegeben,
dass Blätter, wenn es herbstlich wird,
dem Ende nah sind mit dem Leben?
Genau so ist´s seit altersher
und deshalb legt sich unser Blatt
zur letzten feuchten Ruhestatt.

“Halt! Nicht so schnell”, piepst´s aus dem Laub.
Das Blatt versteht nichts, da fast taub
und lauscht ins Unterholz genau,
wo sichtbar wird die Igelfrau,
die munter fiept und jede Wette
sie macht das Blatt zum Igelbette.

Glücklich die beiden und sehr schlau,
verbringen sie den Winter
gemeinsam nun im Igelbau.
Selbst wenn Du glaubst, das Ende naht,
verbirgt sich oft in einer Ecke
ein völlig neuer Lebenszwecke.

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Herbstgedicht

Herbst
© Silvia Friedrich

Die Birnen fallen, die Äpfel auch,
das ist seit altersher so Brauch,
wenn Bauer Herbst das Land bereist.

Er peitscht sein Pferd, das Wind genannt,
und hat die Wärme weggebannt,
er freut sich, wenn der See vereist.

Läßt Meereswogen höher ragen
und Regen aus den Wolken schlagen
und meistens mitten ins Gesicht.

Die Stürme hebeln Tür und Tor
und rütteln Bäum´ wie nie zuvor
den Meister aber stört das nicht.

Wir lieben ihn trotz alledem
und machen´s uns zuhaus bequem
die Stube schützt vor Kälte sehr.

Da fliegen Blätter durch das Land
und Igel suchen Unterstand,
aufhalten kann ihn keiner mehr

***

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Herbst

Herbst
© Manfred Schröder

Hunderwasserfarbenblätter
schweben sanft zur Erde nieder.
Und die Vögel in den Bäumen,
singen ihre Abschiedslieder.

Einsam werden nun die Tage
und das Herz, es fühlt sich leer.
Da bricht die Sonne durch die Zweige;
der Wald, er steht im Lichtermeer.

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Birnen

Birnen
© Claudia Duhonj-Gabersek

Die reifen Birnen duften, sinken als Fallobst hin,
reif sind auch meine Wünsche, und Du? Wie steht Dein Sinn?
Der Regenmorgen dämmert, Nebel bedeckt das Land,
ich schau’ auf tote Äste, Herbstblumen in der Hand.

Die reifen Birnen duften, und Du duftest nach Ihr,
wie deine Lügen stinken, Abscheu kriecht hoch in mir.
Die Kneipen sind geschlossen, versoffen Hirn und Lohn,
Wenn grauer Morgen dämmert, dämmert Dir, wo ich wohn’.

Die reifen Birnen faulen, Winter bedeckt die Welt,
es faulen meine Träume, ich hab’ sie ausgezählt.
Der Morgen regt sich frostig, Dein Klopfen schluckt der Wind.
Die Birnen und die Liebe – wie sie vergänglich sind.

***

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Herbstluft

Herbstluft
© Angelina de Satura

Stark weht der Wind
Pfeift durch die Räume
Heulend geschwind
Schüttelt er Bäume

Wild fegt er Wiesen
Lässt Blätter tanzen
Legt bunte Fliesen
Auf welke Pflanzen

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Es ist Herbst

Es ist Herbst
© Sabine Liefke

Die Tage werden kühler nun,
die Bauern haben viel zu tun,
Ernten werden eingebracht,
Äpfel, Birnen eingemacht.

Ein Übergang zum Winter hin,
nach Wandern steht mir heut der Sinn,
den Mantel nehm ich und den Hut,
bei Regenwetter ist das gut.

Draußen sieht es düster aus,
grau und nass scheint jedes Haus,
ich wende mich dem Walde zu,
erreiche ihn dann auch im Nu.

Doch, potzdausend, was ist das?
Grau schien gerade all das Gras,
doch schau ich jetzt um mich herum,
stehe ich vor Erfurcht stumm.

Braun und grün sind nicht allein,
Farben stürmen auf mich ein,
Blätterwerk in Gelb und Rot,
leuchtend, herrlich – gar nicht tot.

So hat der Herbst auch schöne Seiten,
nicht nur kalte, nasse Zeiten.

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Herbstabend

Herbstabend
© Manfred Schröder

Woher hast du Kunde, Mond,
dass ich am nebelverwischten Ufer
in meinem Boote sitze?
Doch es freut mich,
dass du mir Gesellschaft leistest,
in meiner Einsamkeit.

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Erster Frost

Erster Frost
© Claudia Duhonj-Gabersek

Noch ist es nicht der Frost, der klopft,
aber der Herbst bringt kalte Kunde,
wenn Regen von den Fenstern tropft
und Wind pfeift ungemache Stunde.

Noch ist es nicht der Frost, der schlägt
Wunden der Unbarmherzigkeit.
Doch auf des Sturmes Flügeln trägt
der Herbst die Warnung, seid bereit.

Habt lang gefrönt den bunten Farben
und an der Fülle Tisch geschlemmt,
der kahle Zweig mahnt, es heißt darben,
hat Sommers Hochmut eingedämmt.

Da ist er schon, der erste Frost
erstarrt matschigen Blätterwald,
schenkt süßen Wein und Nuss zum Trost,
und doch, warum kam er so bald?

***

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Herbstgedicht – Herbst

Herbstgedicht

Herbst

© Claudia Olivetti

Voll Gold
hängen die Wipfel der Bäume.
Und ich weiß
es ist Herbst.

Windfarbenspiel treibt
Blätter um die Häuser.
Der Wind säuselt
es ist Herbst.

Drachen steigen über
abgemähten Feldern.
Der Sommer war kurz
es ist Herbst.

Und ein Buchtipp:
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Der Weihnachtswind

Der Weihnachtswind

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Herbstgedicht – Oktober

Herbstgedicht

Oktober

© Patricia Koelle

vögel fliegen fragezeichen
wissen windsehnsucht

folgt flügelschlag
findet ferne

salz schmeckt see
weh wolke

seele schwimmt sturm
segelt schiff

gedanken gedenken geläutert
blättern bunt

 

 

Patricia Koelle
Der Weihnachtswind

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Patricia Koelle: Der Weihnachtswind

Und hier geht es zur Homepage der Autorin Patricia Koelle
und hier zum Blog von Patricia Koelle

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Herbstgedichte mit Fotos

Herbstlaub

Herbstlaub

Herbstgedichte auf Fotoblog

Auf unserem Fotoblog “Herbstdicht – Bilder – Gedanken – Gedichte – Geschichten” gibt es auch einige Herbstgedichte. Und weil dies ein Fotoblog ist, gibt es zu jedem Gedicht auch ein schönes Herbstfoto.

Im Moment finden sich dort:
Claudia Sperlich: September
Anna Faltin: Herbstangst
Andere Dimension: Bunte Familie
Joseph von Eichendorff: Im Herbst
Heidrun Gemähling: Herbstliche Einkehr
Johann Wolfgang von Goehte: Herbstgefühl
Georg Trakl: Verklärter Herbst
Thoedor Fontane: Spätherbst
Rainer Maria Rilke: Herbsttag
Claudia Duhonj-Gabersek: Herbst
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben: Lob des Herbstes

Wer Herbstgedichte fotografisch illustriert genießen möchte, ist herzlich eingeladen. Nach und nach werden weitere Herbstgedichte und Herbstfotos hinzukommen. Es könnte sich also lohnen, gelegentlich mal den Fotoblog “Herbstdicht – Bilder – Gedanken – Gedichte – Geschichten” zu besuchen.

***

Außerdem gibt es auch hier eine kleine Sammlung von Herbstgedichten

***

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Und noch ein Tipp für alle, die jetzt schon ganz ungeduldig auf die Weihnachtszeit warten: Hier gibt es mehr als 250 Weihnachtsgedichte

***

Gelbling Colias

Gelbling Colias

Herbst
Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848)

Wenn ich an einem schönen Tag
Der Mittagsstunde habe acht,
Und lehne unter meinem Baum
So mitten in der Trauben Pracht.

Wenn die Zeitlose übers Tal
Den amethistnen Teppich webt,
Auf dem der letzte Schmetterling
So schillernd wie der frühste bebt.

Dann denk’ ich wenig drüber nach,
Wie’s nun verkümmert Tag für Tag,
Und kann mit halbverschlossnem Blick
Vom Lenze träumen und von Glück.

Du mit dem frischgefallnen Schnee,
Du tust mir in den Augen weh!
Willst uns den Winter schon bereiten:
Von Schlucht zu Schlucht sieht man ihn gleiten,
Und bald, bald wälzt er sich herab
Von dir, o Säntis! ödes Grab!

***

Das Foto – es zeigt einen Gelbling (Colias) – entstand am 28. September 2009 auf der Bergehalde Lydia (Fischbach/Quierschied, Saarland).
Wie in Annette von Droste-Hülshoffs Gedicht ist der Schmetterling auch im Frühherbst noch so schillernd wie im Frühling.

***

Buchtipp:

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Herbst Herbstblätter

Herbst Herbstblätter

Herbst – Herbstgedicht – Friedrich Hebbel Herbstbild

Herbstbild
Friedrich Hebbel (1813 – 1863)

Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah!
Die Luft ist still, als atmete man kaum,
Und dennoch fallen raschelnd, fern und nah,
Die schönsten Früchte ab von jedem Baum.

O stört sie nicht, die Feier der Natur!
Dies ist die Lese, die sie selber hält,
Denn heute löst sich von den Zweigen nur,
Was vor dem milden Strahl der Sonne fällt.

***

Hier gibt es eine kleine Sammlung neuer Herbstgedichte


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Das Foto entstand am 28. September 2009 auf der Bergehalde Lydia (Fischbach/Quierschied, Saarland).

Pfarrkirche St. Marien Dudweiler Herbst

Pfarrkirche St. Marien Dudweiler Herbst

Herbst – Herbstgedicht – Herbsttag – Rainer Maria Rilke

Herbsttag
Rainer Maria Rilke (1875 – 1926)

Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
Und auf den Fluren lass die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
Gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
Dränge sie zur Vollendung hin und jage
Die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
Wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
Und wird in den Alleen hin und her
Unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

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Das Foto zeigt die Pfarrkirche St. Marien in Dudweiler. 30. September 2009.

Herbstgedicht

Der Herbst zieht ins Land

© Bruno Peter Lewicki

Der Herbst zieht ins Land, welche Blätterpracht.
Kein Maler sich schönere Farben erdacht.
Der Regen prasselt seit Tagen sein Lied
Sturm fegt die Bäume, recht kahl es aussieht.

Gedanken schnell treiben, Erinnerung wird wach
ich wünschte mir Frieden, auch hier unterm Dach.
Zwölf Wochen vergingen, die Eltern sind fort
verstarben so plötzlich, wo ist heut ihr Hort?

Wie Zugvögel wandern, in fernes Land
ihr wurdet geführet, von unsichtbar Hand.
So folgen auch wir einst, dem liebenden Ruf
kehren zurück einst, zu Gott, der uns schuf.

Das Sehnen nach Wärme, nach Liebe und Glück
findet Erfüllung, wenn wir kehren zurück.
Im Ewigen Licht strahlt die Seele so rein
gereinigt in Christus, sind nie mehr allein.

Das Ziel unsres Lebens, mit all seiner Pracht
sei nur die Liebe, dann ist es vollbracht.
Im Göttlichen Sohne ward uns zum Geschenk
zum Lichte darf finden, wer fromm im Gedenk.

Wie Herbstpracht vergeht, gehüllt bald in weiß
so stirbt nichts vergebens, sei Trost jedem Greis.
Manch Leiden auf Erden, es hat seinen Sinn
erkannt es in Schmerzen, drum froh ich heut bin.

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Herbstgedicht – November

Herbstgedicht

November

© Katharina Britzen

Krüge voller Düsternis,
die Blaskapelle stumm,
auf dem Fluß nur Nebel,
die Natur im Minimum.

Im Refugium Laternen,
mitten auf dem Diwan Fengshui,
im Gepäcknetz nichts als Muße,
treibst ins Land der Poesie.

Am Gängelband des Siechtums
entblößt sich mir ein Leiden,
trifft als heimatloser Kanon
direkt ins Herz der Trauerweiden.

Der Bauersmann nicht an der Deichsel,
mit dem Fährmann querfeldein,
hälst Einkehr in ein Grenzland,
dein Name ziert den Grabesstein.

Eos hält nun Winterschlaf,
gönnt dem Dunkel das Debüt,
und die Langspielplatte
spielt eine Klagemelodie.

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Herbstgedicht

Herbstwald der Gefühle

© Wolfgang Scholmanns

Auf einer Bank sitzend, und verweilend
in meines Herzens Einsamkeit,
und des Waldes Kühle,
seh ich den bunten Blättern zu,
im stillen Herbstwald der Gefühle.

In Erinnerung begegne ich dir,
und spüre das Leuchten,
das die Morgenröte
deines Herzens verbreitet.
Es ist ein ganz besonderer Stern,
der mich durch meinen Traum begleitet.

Das Heute umschlingt die Vergangenheit
mit der Erinnerung,
und in der Zukunft,
liegt die Sehnsucht verborgen.
Was einst war liebevoll vereint,
und heute losgelassen scheint,
wartet vielleicht auf morgen.

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Herbstgedicht – Herbstwind

Herbstgedicht

Herbstwind

© Ulrich Rakoún

Ein goldnes Blatt von diesem Baum,
der Kindheit, Jugend, Mannesalter hat gesehen,
es scheint, als sah es manches Leben wie im Traum
bereits an sich vorüberziehen.

Es ist weder Leid, noch Trauer und kein klagen,
nur seufzen noch,
das mir wohl manchmal mag wie Schwermut scheinen,
auch Sehnsucht -
nach längst vergangenen Lebenstagen.

Ein Blatt, vom Herbstwind fortgeweht,
weiß es, wohin der Wind es weht?
Es holt die Nacht den Tag bald ein,
wird dann das Blatt zu Hause sein?

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Herbstgedicht

Die letzte Rose im Garten

© Bettina Buske

Die letzte Rose im Garten
leuchtet Liebe in den Tag
anhaltend duftend, ganz zart.
Schneide sie für mein Zimmer
ehe der Frost sie entblättert.

Herbst schenkt mir ein Lächeln
aus graublauen Augen und
schüttelt die rotblonde Mähne,
lässt meine Sinne tanzen.
Schön, so schön noch zu sein.

Zurück in meinem Zimmer,
die klammen Hände wärmend
an einer Tasse Tee
schau ich die leuchtende Liebe.
Dieser Tag bleibt lange in mir.

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